Recherche in Namibia

DSC_0409kIm Juni bin ich auf Recherchereise durch Namibia gereist. Folgende Themen und Beiträge habe ich mitgebracht:

– Im Ongava Game Reserve eröffnet ein neues Forschungszentrum. Die moderne Einrichtung arbeitet zu wissenschaftlichen und ethischen Fragen im Tierschutz.

– Aufbruch in Lüderitz: Die einstige deutsche Kolonialstadt am Atlantik will sich neu erfinden, unter anderem mit einem gigantischen Meeresmuseum und der Öffnung des Sperrgebiets nach Süden.

– Die Geister der Diamanten: Die einst von deutschen und britischen Kolonialherren gegründeten Diamantenstädte sind heute als Lost Places zu besichtigen. Ein Besuch in Elisabeth Bay und Kolmanskuppe.

DSC_1569– Verbotene Stadt: Mehr als 80 Jahre lang war Oranjemund an der Mündung des Orange River für Besucher geschlossen – nur Mitarbeiter der Diamantenmine durften es betreten. Nun fielen die Schranken.

– Botschaften aus dem 16. Jahrhundert: Vor wenigen Jahren wurde im Sperrgebiet ein Schiffswrack aus dem 16. Jahrhundert entdeckt: mit Goldschätzen, Stoßzähnen und nautischen Geräten.

– Safari im Etosha-Nationalpark

– Fatbiken am Rande des Fish River Canyon

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Publikumspreis bei der urbEXPO

expo_0712Die Gruppenausstellung urbEXPO zeigte in Bochum im Mai Fotos über Lost Places. Meine Serie mit Aufnahmen von der Geisterstadt Kolmanskuppe in Namibia wurde dabei mit dem Publikumspreis ausgezeichnet – mit 240 von 1168 abgegebenen Stimmen.

Link zur urbEXPO

Link zu Fotos von Kolmanskuppe

Beitrag: Geisterstadt Kolmanskuppe

_20170307_160624Auf dem Bauch robbend sammelten Arbeiter zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der namibischen Wüste Diamanten auf. Der Gewinn floss in prächtige Bauten in der Stadt Kolmanskuppe. Die Bewohner hatten mitten in der Wüste einen Pool und eigene Eisfabrik, sie ließen Theaterensembles aus Europa anreisen und Wasser aus Kapstadt per Schiff liefern. Als die Diamantenindustrie weiterzog, verfiel Kolmanskuppe zur Geisterstadt. Mein Beitrag ist jetzt im SÜD-AFRIKA Magazin erschienen.